So wäre König Ludwig noch unter uns

Das Dschungel-Institut fand Sensationelles heraus und macht dem deutschen Adel Mut

Die Umstände waren und sind mysteriös. Am 13. Juni 1886 ging der bayrische König Ludwig II. von uns bzw. unter. Egal, ob etwas nachgeholfen wurde oder der Kini nur für einen Moment vergessen hatte, dass Wasserskifahren und die dafür nötigen Motorboote noch nicht erfunden waren, das Unglück hätte nicht geschehen müssen. Dies hat das Dschungel-Institut für Forschungen ohne Grundlage nun herausgefunden. Für seine kgl. Hoheit von Bayern wäre es ein Leichtes gewesen, sich mit einem einfachen Milchtütenboot zu retten. In Zusammenarbeit mit der Verpackungsindustrie und einem Laienschauspieler ist es einer Gruppe junger Wissenschaftler gelungen, den verhängnisvollen nächtlichen Ausflug am Originalschauplatz bei Berg am Starnberger See nachzustellen.
Es wäre so schön gewesen: Ludwig im Milchtütenboot
Über den diesmal glücklichen Ausgang der Unternehmung zeigt man sich im Institut euphorisch. Versuchstierwart Eddy ‘Cosmo’ Karies: "Bahnbrechend ist mehr als eine Untertreibung. Aber wir haben noch mehr auf Lager." Damit kann nichts anderes gemeint sein, als der Stapellauf eines U-Boots, das zu hundert Prozent aus Bierkästen besteht. Applaus kommt auch aus der Ecke der Blaublüter: "Ab heute ist der Fortbestand des Adels in unserem Kulturkreis über die nächsten Jahrhunderte hinweg gesichert," gibt sich Standessprecher Alfrod Edler vom Freybergl zuversichtlich.
Im Dschungel-Institut hat man sich inzwischen und ermutigt durch diesen Erfolg größeren Herausforderungen zugewandt: Das Forscherteam rund um ‘Cosmo’ Karies will beweisen, dass die Wikinger von Island aus in Milchtütenlangbooten als erste Tahiti entdeckten.